31.08.2020

Discounter ködert Kunden mit grünem Gewissen

...und einem 100 € Einkaufsgutschein - als Wechselbonus.

"Unser Versprechen für eine nachhaltigere Zukunft", so titelt die Supermarktkette in ihrem aktuellen Prospekt.
Vielleicht sollte es eher lauten: "Blutstrom, zu 100% aus Wasserkraft"? Der Konzern wirbt mit dem Hinweis, Kunden könnten so "Ihre eigene Ökobilanz" verbessern. Und lässt natürlich außen vor, dass die Wasserkraftanlagen, die jährlich Hunderttausende von Fischen töten, verstümmeln oder verletzen, außerdem nur wenige Prozent zur landesweiten Stromerzeugung beitragen. Mal ganz abgesehen von den Querverbauungen durch große WKA und Kleinwasserkraftanlagen, die zu Tausenden unsere Bäche und Flüsse und damit die Wanderwege unserer Fische und anderer Organismen verbauen.
Damit reiht sich jetzt auch Lidl Deutschland in die Liga der Wasserkraft-Buddies ein, nach McDonald's und Greenpeace Energy.
Vielen Dank für so viel Nachhaltigkeit!

Quelle: Aktueller Prospekt LIDL

2020 08 31 LIDL OekostromWasserkraft 1

25.08.2020

Angeln vom Kutter und in der Brandung vor Fehmarn

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Angeln vom Kutter MS "Karoline" und in der Brandung am 26. und 27. September 2020.
Treffpunkt ist das Hotel Nordpol in Heiligenhafen am Samstag um 15.30 Uhr.

Kosten: 45,00 EURO / Person
Anmeldeschluss ist der 18.09. in der AVN-Geschäftsstelle.

Weitere Infos können Sie hier herunterladen:
(1) EINLADUNG
(2) MELDEBOGEN
(3) ZEITPLAN

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit am und auf dem Wasser!

Foto: AVN / F. Möllers
Glücklicher Fänger mit Jan Pusch / SPRO auf der MS "Einigkeit" beim Kinder-Meeresangeln 2019

AVN FMO 190731 112940 3

22.08.2020

Artenschwund unter Wasser noch größer als an Land

Wenn man von pupsähnlichen Lautäußerungen einiger Arten absieht, sind Fische für uns Menschen unhörbar. Wer nicht angelt oder taucht, bekommt die beflossten Gefährten unter Wasser auch kaum zu Gesicht. Genau dies hat Folgen.
Unbemerkt vollzieht sich unter der Wasseroberfläche ein Artenschwund, der deutlich höher ist als an Land. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, braucht es intakte Gewässer-Ökosysteme.
Das Projekt BAGGERSEE hat es sich zur Aufgabe gemacht, künstliche Seen als Ersatzlebensräume aufzuwerten. Projektpartner sind das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und der Anglerverband Niedersachsen.
Gefördert wird das Projekt in der Initiative "Forschung zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie".
In der aktuellen Pressemitteilung des IGB soll ein fiktives Fisch-Interview Mut machen, im Gewässerschutz neue Wege zu probieren und vor allem die Fische nicht aus dem Blick zu verlieren. 

Hier geht's zur Pressemitteilung (PDF 310kB).

Foto: AVN / F. Möllers

AVN FMO 181206 175905