12.02.2019

Scheckübergabe an Kinderhospiz

Dirk Sazalowski, Bodo Fletemeier und Frank Lutterbeck vom Sportfischerzentrum Osnabrück überreichten heute Nachmittag einen Scheck  an Susanne Wagner, stellvertretende leitende Koordinatorin beim Ambulanten Kinderhospizdienst in Osnabrück.

"Wir sind überwältigt", sagte auch Geschäftsführer Jan-Felix Simon. Man könne das Geld nicht nur für die Ausbildung der Ehren- und Hauptamtlichen sehr gut gebrauchen, sondern auch für spontane Anschaffungen in den Familien, die etwa von Krankenkassen nicht abgedeckt würden.
25 Familien mit schwerkranken Kindern betreut der Ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück und wird dabei von gut 60 Ehrenamtlichen unterstützt, die eine 6-monatige Ausbildung durchlaufen müssen.

Die 18.040 EURO waren bei zwei online-Auktionen über social media Kanäle zusammengekommen. Angler konnten guidings, tackle, Reisen und einiges mehr ersteigern.

"Die Idee entstand auf einer Messe. Eine Kleinigkeit versteigern und damit etwa Gutes tun. Wir hatten auf 400-500 EURO gehofft", so Dirk "Saza" Sazalowski. Dass daraus quasi ein "Selbstläufer" in der Vorweihnachtszeit wurde, hätte niemand der Organisatoren erwartet. Während mehrerer live-Übertragungen und auf zwei Veranstaltungen im Sportfischerzentrum Osnabrück konnten Angler online live oder auch vor Ort auf insgesamt 45 Angebote mitbieten.
"Teilweise waren fast 25.000 Leute online dabei, und was da an Beträgen reinkam, traf uns völlig unvorbereitet", erinnert sich Saza an die Auktionen. "Einige Auktionen mussten wir unterbrechen, weil wir emotional total überfordert waren. Soviel Engagement, das drückt echt auf die Tränendrüse."
Frank Lutterbeck ergänzt: "Dass Angler so ein großes Herz für Kinder haben, hat uns total umgehauen. Super!"
Bodo Fletemeier ist gedanklich schon im Herbst 2019. "Auf der Messe in Lingen Ende Februar wollen wir auf jeden Fall wieder die Köpfe zusammenstecken und neue Aktionen planen."

Ein toller Beweis für das soziale Engagement von Anglern weit über die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen hinaus. Respekt und ein herzliches Dankeschön an alle, die diese tolle Aktion möglich gemacht haben!

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Foto: Florian Möllers / AVN

11.02.2019

Angler und Jäger drücken die "Schulbank"

15 AnglerInnen und JägerInnen aus dem Bereich Lüneburg absovierten am Wochenende ihre erste Fortbildung im Rahmen der großen Umweltbildungsinitiative "Erlebnis Natur - Ist doch Ehrensache!".
Veranstaltungsort war das Schulbildungs Zentrum "SchubZ" in Lüneburg.
Mit Spaß, Kreativität und Engagement schlüpften die TeilnehmerInnen am Freitag und Samstag gleich mehrfach in die "Haut" von Grundschülern und konnten so verschiedene Spiele und Aktionen quasi am eigenen Leib erfahren und ausprobieren. Dazu gab es wertvolle Infos zu Themen wie "Rechtliches", "Versicherungsschutz", "Curriculum in der Grundschule", "Kontaktaufnahme zu Schulen".

"Die Stimmung war durchweg positiv", berichtet Sandra Harms vom Team des SchubZ. "Es war viel Raum da für Austausch, Kennenlernen und Ideen spinnen - auch zwischen Jägern und Anglern." Der Netzwerkgedanke habe bei der ersten Qualifizierung seinen Anfang genommen und werde sicherlich bei den folgenden Coachings und der zweiten Qualifizierung im Juni weiter ausgebaut.
An fünf weiteren Wochenenden werden insgesamt 100 Ehrenamtliche in Niedersachsen für die Arbeit mit Grundschülern qualifiziert. Im Sommer geht's dann ans "Eingemachte", wenn die TeilnehmerInnen das Gelernte in der Praxis mit Schulklassen draußen in der Natur ausprobieren können.

"Erlebnis Natur - Ist doch Ehrensache" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Anglerverband Niedersachsen e.V. und dem Sportfischerverband Weser Ems im Landesfischereiverband.

Gefördert wird die Initiative von der Niedersächsischen BINGO Umweltstftung.

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Fotos: SchubZ

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09.02.2018

AVN-Team auf Spurensuche am 7-Meter-Teich

Dr. Matthias Emmrich und René Focke untersuchten am vergangenen Donnerstag das Vereinsgewässer des FV Hannover. Spaziergänger hatten zuvor eine "seltsame Blaufärbung" des Wassers gemeldet.
Ergebnis: jede Menge Cynobakterien (Blaualgen, die kleinen grünen "Klümpchen" im Bild), demzufolge eine Sauerstoff-Übersättigung (18,3 mg/l in sonnigen Bereichen), pH-Wert und Leitfähigkeit unauffällig. Je nach Lichteinfall wirkte das Wasser regelrecht eisblau, berichten die beiden Biologen."Ein derartiges Auftreten von Cyanobakterien im Winter ist zwar ungewöhnlich, der Nachweis war aber eindeutig. Ein Rätsel bleiben die weißen "Schleier" in der gesamten Wassersäule. So etwas habe ich noch nie gesehen. Immerhin gab es weder unangenehme Gerüche oder gar ein Fischsterben." erzählt Matthias Emmrich.
Andere Teiche in der Umgebung seien nur gering betroffen gewesen.
Die Stadt Hannover beauftragte ein Labor damit, das Wasser auf mögliche weitere Bakterienvorkommen zu prüfen.

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Fotos: Dr. M. Emmrich / AVN